Pauschale Wärmepumpe
€ 5.000 für eine Luft-Wasser-, Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit wassergeführter Wärmeverteilung.
Was hinter der Förderung steckt, welche Wärmepumpen zählen und wie Haushalte in Niederösterreich Schritt für Schritt vorgehen.
"Raus aus Öl und Gas" ist der bekannte Name der Bundesförderung für den Tausch einer fossilen Heizung. Heute läuft sie als Kesseltausch in der Sanierungsoffensive. In der Neuauflage 2026 gibt es für eine Wärmepumpe eine Pauschale von € 5.000, Registrierung vom 2. November bis 31. Dezember 2026.
Gefördert wird der Ersatz von Kohle- oder Koksheizungen, Ölheizungen, Erd- und Flüssiggasheizungen sowie Stromdirektheizungen. Wie alt der bisherige Kessel ist, spielt dafür keine Rolle. Die Förderung kommt vom Bund und gilt damit in Niederösterreich genauso wie in jedem anderen Bundesland.
Das Land NÖ hat ein eigenes Modell, die Eigenheimsanierung mit Annuitätenzuschuss. Beide Wege werden auf der Seite Wärmepumpe Förderung Niederösterreich gegenübergestellt.
Die Beträge der Neuauflage laut Infoblatt, Stand Oktober 2026.
€ 5.000 für eine Luft-Wasser-, Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit wassergeführter Wärmeverteilung.
€ 5.000 zusätzlich, wenn für eine Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe eine neue Sonde oder ein neuer Brunnen entsteht.
€ 2.500 zusätzlich für eine thermische Solaranlage mit mindestens 6 m². Photovoltaik zählt hier nicht.
Stand Oktober 2026. Die Summe aller Förderungen darf die Investitionskosten nicht übersteigen. Die früher genannten € 7.500 beziehungsweise 30 % gehörten zur ersten Runde 2026 und gelten nicht mehr.
Die Förderung ist an technische Vorgaben gebunden. Am besten gehen Sie die Liste mit Ihrem Fachbetrieb durch, bevor Sie unterschreiben:
Die Grenze bei der Vorlauftemperatur ist gerade für ältere Häuser im Wein- oder Waldviertel mit klassischen Heizkörpern ein Thema. Ob 55 °C am kältesten Tag reichen, sollte der Fachbetrieb anhand einer Heizlastberechnung prüfen. Oft hilft es, einzelne Heizkörper zu tauschen oder vorher zu dämmen.
Der Bund lässt eine Kombination mit einer Landesförderung grundsätzlich zu, wenn das Bundesland das erlaubt. Für die NÖ-Eigenheimsanierung ist das in den Landesunterlagen nicht eindeutig geregelt, klären Sie es deshalb direkt mit dem Land. Nicht kombinierbar sind Kesseltausch und Sauber Heizen für Alle. Letzteres ist in NÖ für 2026 ohnehin geschlossen.
Was sich 2026 sonst geändert hat und was für 2027 angekündigt ist, lesen Sie unter Förderung Wärmepumpe NÖ 2026.
Eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus kostet laut Bosch Österreich samt Einbau rund € 20.000 bis 40.000. Am meisten treiben die Erschließung der Wärmequelle, etwa eine Tiefenbohrung, und nötige Anpassungen im Altbau den Preis. Was Ihr Umstieg kostet, zeigt erst ein Angebot nach Besichtigung.
Der Heizungstausch wird vom Bund heute als Kesseltausch im Rahmen der Sanierungsoffensive gefördert. Die Neuauflage 2026 nimmt Registrierungen vom 2. November bis 31. Dezember 2026 an, solange das Budget reicht. Für 2027 ist ein Start am 4. Jänner 2027 angekündigt.
Nein. Laut FAQ zum Kesseltausch ist ein Hybrid aus Gas und Wärmepumpe nicht förderfähig. Ein Hybrid aus Pelletskessel und Wärmepumpe kann gefördert werden, wenn er in der Liste förderungsfähiger Systeme steht.
Nein, nicht als alleinige Maßnahme. Die Brauchwasser-Wärmepumpe allein wird beim Kesseltausch nicht gefördert. Ist sie Teil eines förderfähigen Heizungstauschs, können ihre Kosten berücksichtigt werden.
Nennen Sie uns Ihre jetzige Heizung und Ihr Haus. Bis zu drei Fachbetriebe aus Niederösterreich erstellen ein Angebot für den Kesseltausch mit Wärmepumpe.